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Jetzt noch teilnehmen beim Kurzfilm-Wettbewerb „Unsere grüne Straße lebt!“

Noch bis zum 30. Juni 2022, 24:00 Uhr sind Bewerbungen möglich, dann wird die Jury die eingegangenen Kurzfilme bewerten und drei Gewinnerinnen oder Gewinner küren. Zusätzlich zu Geldpreisen in Höhe von insgesamt 3.000 Euro für die besten drei Kurzvideos wird ein Sonderpreis für Pflanzen- und Strukturvielfalt ausgelobt. Die Teilnahme ist gar nicht schwer: Jedes Handy-Video soll maximal 1:00 Minute lang sein, wobei Bearbeitung erlaubt ist. Perfekt sind Videos im Hochformat als mp4-Dateien, die maximale Datengröße liegt bei 200 Megabyte (MB) je Video. Die Bewerbungen werden ganz einfach durch Hochladen des Kurzvideos auf der Website der Initiative www.rettet-den-vorgarten.de eingereicht.

Achim Kluge vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL): „Wir wollen sehen, wie schön und wertvoll lebendige Vorgärten sind: als Orte der Begegnung, die die Nachbarschaft verbinden und Lebensräume schaffen. Gleichzeitig können die Videos auch die ästhetischen, ökologischen und klimatologischen Aspekte von Vorgärten aufgreifen.“ Auf der Website stehen weitere Informationen zum Wettbewerb.

Der Wettbewerb „Unsere Grüne Straße lebt!“ wird von der BGL-Initiative „Rettet den Vorgarten“ ausgelobt. Partner des Wettbewerbs sind der NABU (Naturschutzbund Deutschland) e. V., die Verbraucherzentrale NRW, das Magazin „Mein schöner Garten“ und der Garten-TV-Profi Horst Mager. Schirmherrin des Wettbewerbs ist die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Sabine Riewenherm.

Bundesverband Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau e. V.

Presse - Kontakt:
Katrin Block
Telefon +49 2224 7707-17
E-Mail-Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit: Presse,
Werbung, Veranstaltungen

Weiteres & Hintergründe zum Thema

Wir zeigen, warum lebendiges Grün im Vorgarten so wertvoll ist - für die Umwelt und auch für uns selbst:

Rettet den Vorgarten: Die Initiative des BGL

Vor Gebäuden – Banken, Büros und anderen Geschäftshäusern ebenso wie vor Eigenheimen – sieht man immer öfter eine Gartenform, die sich dadurch auszeichnet, dass sie das ganze Jahr über gleich aussieht. Statt Vegetation und abwechslungsreicher Gestaltung zeigen sich vor allem Steine – als Kies- oder Schotterbelag – gelegentlich „aufgelockert“ mit Findlingen als „Blickfänge“. Hin und wieder finden sich in solchen Vorgärten auch vereinzelt Pflanzen – Gräser oder Koniferen – die in der steinigen Umgebung vielfach verloren aussehen. Insbesondere in Neubaugebieten scheint sich die Versteinerung vor den Häusern weiter auszubreiten. 


Überzeugungsarbeit für grüne Vorgärten leisten

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hat im Januar 2017 eine Initiative gestartet mit dem Titel „Rettet den Vorgarten“. Erstes Ziel ist es, die Motive der Gartenbesitzer von kargen Kiesgärten zu verstehen und Argumente für eine gärtnerisch lebendige Flächennutzung zu sammeln. Der Verband will mit guten Argumenten punkten und Gartenbesitzern überzeugende Argumente für lebendige Gärten mit Pflanzen an die Hand geben. Ebenfalls wichtig ist dem BGL die Wirkung der Initiative innerhalb des Berufsstands. Die Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus sollen in Zukunft Kundenwünschen nach Kies- und Schottergärten mit guten Gründen entgegentreten können.

Gute Gründe

Der Vorgarten ist noch vor der Fassade der Teil des Hauses, der nach außen wirkt und Nachbarn, Freunden und Passanten einen Eindruck von den Bewohnern gibt. Er ist im besten Falle einladend, abwechslungsreich, freundlich… all das nannte man früher die „Visitenkarte des Hauses“. Der Vorgarten hat heute in Zeiten des Klimawandels aber noch weitaus mehr Aufgaben: Er ist Teil des öffentlichen Grünraums in der Straße und damit Spiel- und Naturerfahrungsraum für Kinder, Lebensraum für Tiere und Pflanzen und – technisch betrachtet – Versickerungsfläche für Regenwasser. An heißen Tagen ist die Verdunstung auf den vielen kleinen Gartenflächen entscheidend für das Wohlbefinden im direkten Lebensumfeld der Menschen.

Vernetzte Kommunikation

Im Januar 2017 wurde die Facebook-Seite „Rettet den Vorgarten“ gestartet, die innerhalb weniger Tage schon viele „Freunde“ gesammelt hat. Landschaftsgärtner und Landschaftsarchitekten, aber auch Produktionsgärtner aus Staudenbetrieben und Baumschulen sowie Gartenbesitzer tauschen sich auf der Facebook-Seite aus. Zu sehen sind Fotos von gelungenen und weniger gelungenen Vorgärten, Statements zu den gezeigten Beispielen und allgemein zum Phänomen Vorgarten. Mehr unter: facebook.com/Rettet.den.Vorgarten

Die Kampagne soll mittelfristig dazu führen, dass Gartenbesitzer den Wert der Fläche vor dem Haus für sie selbst, aber auch für die Nachbarschaft, das Straßenbild und schließlich die Atmosphäre im direkten Lebensumfeld wieder schätzen und mit lebendigen Pflanzen gestalten wollen.